Kunstwerke aus Europa und Afrika

Kunstwerke aus Europa und Afrika, hauptsächlich Skulpturen von amogis (Eveline Gisela Amort, Wien) und Nimrod Phiri (Tengenenge, Simbabwe), aber auch von seinen Kolleg/innen.


Eveline Gisela Amort – amogis – gestaltete ihre erste Skulptur mit acht Jahren, verdiente schon in der Schule Geld mit Portraitzeichnungen von Mitschülerinnen, studierte Bildhauerei in der Kunstschule Wien und hat sich in Kunsttherapie weitergebildet.

In den 1970er Jahren erlebte sie, was durch den Kunstdiskurs von Josef Beuys in der Kunstakademie Düsseldorf an Öffnung und Veränderung bewirkt wurde und war von seinem avantgardistischen Kunstbegriff fasziniert und befreit. Durch ihre Ehe mit dem Bildhauer Mag. Gerald W. Hollnbuchner bewegte sie sich über 25 Jahre viel in Künstlerkreisen.

Seit 2007 arbeitet sie vorrangig in Simbabwischem Serpentin – beeindruckt von der Schönheit und den Gestaltungsmöglichkeiten mit diesem vielfarbigen Gestein.

Jahrzehntelang ist sie "Menschen-Arbeiterin", Trainerin, Freude-Coach und Heilerin, eine Arbeit, die sie von Herzen gern und mit viel Erfolg durchführt.




Nimrod Phiri wurde 1970 in einen Familie mit zehn Kindern geboren. Da seine Familie sehr arm war, begann er jung mit einer Ausbildung zum Fotografen und verdiente Geld als Arbeiter in einer Mine. Als er 1998 in die Künstlerkolonie Tengenenge kam um dort Fotos zu machen, verliebte er sich in die Skulpturen der Bildhauer und beschloss, selbst am Stein zu arbeiten. Heute ist Nimrod Phiri einer der namhaftesten Künstler und arbeitet u. a. als Managing Director des Sculptors Museum in Tengenenge.

Er lebt in Übereinstimmung mit der Gemeinschaft, und er sieht die Dinge aus einer kulturellen Perspektive. Er ist stolz auf seine Herkunft und seinen Hintergrund, der ihn mit den frühen Künstler/innen Tengenenges verbindet. Seine Skulpturen sind totemische Arbeiten, Säulen aus vielen Köpfen einer Familie, ihrer spirituellen Vorfahren und den Vorfahren der Ältesten, der Elterngeneration und schließlich der jüngsten Generation der Kinder. Auf Hochglanz poliert und verschlungen zeigen Nimrod Phiri's Arbeiten ein beeindruckendes Ergebnis komplexer Bildhauerei. Die Arbeiten weisen feine Detailarbeit auf, jedes Gesicht ähnelt wie ein Familienmitglied dem Anderen und ist doch verschieden. In seiner Zeit als Entscheidungsträger in Tengenenge hat er Weichen gestellt - was er tat, war immer im Interesse der Künstlergemeinschaft, im Interesse ihres geistigen, sozialen und wirtschaftlichen Wohlergehens.
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